Orange-hellblaues Band mit Zinnenmuster liegt über dem Holzrahmen, dahinter unscharf Wollknäuel in Rot und Blau

Orange trifft Himmelblau: Ein Taschengurt passend zum Schal

Dann war ich im Bändchen-Fieber. Naja, vielleicht passt es nicht so ganz zum Schal, denn ich habe ein Muster gefunden, das mich gereizt hat, das ich inspirierend fand, und das wollte ich unbedingt selbst ausprobieren. Aber verdammt, es fehlte dafür noch eine weitere Farbe. Also, was könnte da näherliegen, als einfach noch ein Pink dazuzukaufen, um die fehlende Farbe zu ergänzen?

Neue Kette in Pink, Hellblau und Dunkelgrün läuft im Zickzack um die Stäbe des Webrahmens, davor Wollknäuel in Orange und Grün

Ich merkte schnell, dass auch diese Wolle etwas dick war für das Muster, und fing an, schon früh das sehr intensiv zusammenzuschieben.

Neue Kette, neue Farben

Am Ende passt es dann. Welch ein Wunder! Gerade so! Ich habe gesehen, auf Etsy gibt es so Gummiblümchen, die man sich auf diese Holzstäbe stecken kann. Aber ich war bisher noch zu geizig, etwas in dieser Art zu kaufen. Wer weiß, wann ich das nächste Mal ein Bändchen weben würde?

Alles an seinem Platz

Endlich ist alles an seinem Platz und ich kann mit dem Weben beginnen. Es war schon sehr aufregend und es hat mich wirklich auch den letzten Nerv gekostet, die Litzen zu befestigen. Denn es sind doch wirklich mehr als bei dem Projekt davor. Ich habe auch einmal etwas falsch gemacht und musste das dann wieder auseinanderbauen. Das war schon sehr ärgerlich.

Aber ich weiß auch, dass, wenn es einen Fehler gibt, den man beim Weben beim Aufziehen der Kette früh entdeckt, man ihn dann auch nach Möglichkeit beheben sollte. Denn man wird sich sonst über das ganze Web-Projekt hinaus oder während des gesamten Webprojekts immer wieder darüber ärgern. Also machst du es neu. Pfuschen macht Stress.

Weben, bis der Gurt reicht

Sieht ein wenig so aus, wie der Gitarrengurt eines äußerst engagierten Teamers beim Kindergottesdienst der Sonntagsgruppe, der mit vollem Engagement alle 368 Strophen von „Danke“ zum Besten gibt.

Fertig gewebtes Band mit pink-blauem Muster liegt auf dem Tisch, daneben ringelt sich ein pinkes Maßband ums Schiffchen

Mein Fazit daraus ist, dass das Muster auch etwas langgezogen wirkt und diese schöne Wolle, die sich perfekt für den Schal eignet, eher nicht fürs Weben mit dem Inkle Loom geeignet ist.

Das hängt auch damit zusammen, wie fest sich diese Wolle verarbeiten lässt. Eine dickere Wolle kannst du nicht so extrem zusammenschieben wie einen dünnen Faden. Es hat einfach eine andere Festigkeit, aber mit der Handtasche zum Trenchcoat sieht das schon ganz cool aus.

Handgewebtes Band in Pink, Hellblau und Orange, daneben ein Holzschiffchen mit pinkem Garn und ein pinkes Maßband

Auch dieser Taschengurt wird erst gewaschen und dann weiterverarbeitet zu einem Taschengurt.

Passt zum Schal

Orange-hellblaues Band mit Zinnenmuster liegt über dem Holzrahmen, dahinter unscharf Wollknäuel in Rot und Blau

Das Muster aus dem Anleitungsheftchen von Ashford hat mich nicht in Ruhe gelassen. Ich musste das einfach noch mal testen. Ja, diese Wolle war noch dicker als die, die ich zu Beginn benutzt habe. Deshalb ist das hier auch alles etwas breiter, aber ich wollte einfach mit der Wolle noch mal weiter testen, inwieweit ich noch die Spannung erhöhen kann oder inwieweit ich das mit einem anderen Muster noch fester hinbekomme. Aber es bleibt dabei: Für wirklich feste Bänder brauchst du einen wesentlich dünneren Faden.

Bandwebrahmen mit orange-blauer Kette aufgespannt, davor ein fertiges Band mit Fransen und Knäuel in Rot, Hellblau und Orange

Welche Erfahrung hast du mit dem Inkle Loom und mit unterschiedlicher Wolle, wenn es um das Thema Bändchenweben geht? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ich freue mich auf Tipps und Ideen dazu.

Sandra Dirks – Grußformel am Schluss des Artikels

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