SanDis-Kolumne
Über mich
Ich bin Sandra aus Braunschweig. Seit 2007 sammle ich hier Garn, Garten und Geschichten.
Die Geschichte
Wer hier schreibt
Wer einen Blog schreibt, ist eine coole Socke. Ganz egal, was drinsteht. Das ist mal Fakt. Diese Erkenntnis stelle ich gleich an den Anfang, damit du weißt, mit wem du es hier zu tun hast: mit Sandra von SanDis Kolumne. Genau so wurde man nämlich auf Bloggertreffen vorgestellt, in Hamburg, in Salzburg, überall. Man war nicht einfach Sandra, man war Frau von. Wie beim Adel. Ich meine: Hallo!
Angefangen hat alles 2007 mit einem Braut-Blog auf blogger.com. Als Braut plant man ja die Hochzeit. Ich habe parallel in meinem ersten Comedy-Seminar gelernt, wie man den ganz normalen Alltag so aufschreibt, dass er beim Lesen Spaß macht. Hochzeit und Pointen gleichzeitig, das prägt. Wenn du im Archiv ganz, ganz, GANZ weit zurückscrollst, findest du diese Einträge heute noch. Manche sind sogar ganz lustig.
2009 zog der ganze Kram um zu WordPress, seitdem heißt es hier SanDis Kolumne. Der Name stammt aus einem Seminar übers Kolumnenschreiben. An die reine Lehre halte ich mich, sagen wir, mittel. Hier kommt rein, was mir Spaß macht: Genähtes, Gewebtes, das Mini-Gärtchen, zwischendurch Reiseberichte aus Wales, Kroatien oder Frankreich. Das mag manchen strunzenlangweilig erscheinen. Mir gefällt es.
Apropos gewebt: Mich hat die Web-Leidenschaft erfasst. Die mit Garn, nicht die mit Internet. Als ich anfing, von meinem Webkurs zu erzählen, dachten alle an Bildschirme und wunderten sich: Wieso bildet die sich da fort? Den Kurs könnte sie doch selbst geben. Falsch gedacht! Ich sitze dann bei Kari in der Webstube in Schöppenstedt, an einem Webstuhl namens Monica. Warum Monica? Keine Ahnung! Das finden Kari und ich noch raus, versprochen. Monica darf man bei akuten Webanfällen übrigens auch mal mit nach Hause nehmen. Für alle Tage stehen bei mir zwei Rigid Heddle Webstühle bereit, einer in 40, einer in 80 Zentimetern Breite. Du glaubst nicht, was für coole Muster damit gehen. Schau unbedingt in die Rubrik Garn.
Genäht habe ich schon mit vierzehn. Nach vierzig Jahren an der Maschine darf ich das Wort Anfängerin also getrost streichen. Worum es mir wirklich geht, sind die Geschichten hinter den Dingen: Warum steckt in diesem Kleid ein Keil? Warum bestelle ich Kleider in lang, obwohl kurz für meine Stummelbeinchen locker reichen würde? Eben. Die Antworten stehen dann hier. Mein Größenwahn-Rekord bisher: ein Wintermantel, für den ich erst den Stoff gewebt und ihn dann vernäht habe. Oder die Aktion, aus einem einzigen Blumenstrauß 100 Fotos zu holen. Es wurden 53. Immerhin!
Der Garten. Ein wunder Punkt, ein ganz, ganz wunder Punkt: der Rasen. Ich wünsche mir einen englischen Rasen. Einen spießigen, saftigen, sattgrünen englischen Rasen, bei dem sich Vorbeigehende umdrehen und fragen: Ist das echt möglich? Die Basis dafür ist, sagen wir, ausbaufähig. Egal. Ich bin jetzt Mitglied im Halmclub, das kostet ein Heidengeld und fühlt sich großartig an, die Bodenprobe ist verschickt, der perfekte Dünger kommt. Wir vom Halm-Club sind nämlich auf einem guten Weg. Diese 15 Quadratmeter, ich schwöre, die werden noch englischer Rasen. Zur Not male ich sie mit dem Pelikan-Tuschkasten an. Kleine Rechnung nebenbei: 15 Quadratmeter, gespiegelt in den Fensterfronten von Wintergärtchen und Wohnzimmer, sind gefühlt schon 60. Verstehst du? Na also.
Bei den Blumen herrscht strenge Hausordnung: Rot und Gelb haben Gartenverbot. Als unter der Hecke mal eine rote Tulpe aufging, war ich kurz vorm Hysterischwerden. Sowas kann man doch nicht aushalten! Geliebt wird Weiß, seit zwei Jahren ganz besonders der weiße Lavendel. Der Hortensie, die partout nicht blühen wollte, habe ich ein Ultimatum gestellt: blühen oder Biotonne. Sie hat sich entschieden. Puh, war das schwer, die wirklich zu entsorgen. Die Neue ist eine schicke Rispenhortensie, und die weiß genau, was auf dem Spiel steht. Das große Ziel habe ich über Pinterest gefunden: ein Rich-Mom-Garten. Perfekter Rasen, weiße Hortensien, alles edel. Ich arbeite dran.
Tiere gibt es hier nur auf Besuch, die Hausordnung verbietet Hund und Katze. Kommt aber eine Katze des Weges, wird ihr allerlei Gutes getan. Sir Henry zum Beispiel, der Nachbarskater, hatte meinen Mann und mich komplett im Griff. Irgendwann zankten wir zwei uns tatsächlich um einen kleinen Topf Katzenminze. Ich wusste ja nicht, dass das ein Aphrodisiakum ist! Das war schon eine coole Nummer. Der Fusselbruder wiederum lebte 36 Kilometer entfernt bei meiner Mutter. Eigentlich hieß er Tiger, eigentlich war er scheu. Es sei denn, man kam mit Sahne, Joghurt oder einem Leckerli. Dann bemühte er sich, nett zu sein. Ungefähr drei Minuten lang. Fürs Fotografieren hat er sich trotzdem jedes Mal in Szene geworfen, ein Naturtalent. Zuletzt haben wir uns sogar unterhalten: Möchtest du raus? Miau, ja. Hinten auf der Terrasse? Miau, ja. Aus der Küche rief meine Mutter: Schön, dass ihr euch so gut versteht! Diesen Sommer musste der Fusselbruder gehen. Seine Geschichten bleiben hier im Blog. Ulkig bleibt er darin für immer.
Falls du mich von woanders kennst: Stimmt, es gibt noch eine zweite Sandra im Netz. Drüben auf sandra-dirks.de wohnt der Beruf. Training, Lernen, Lehren, damit habe ich die letzten zwanzig Jahre mein Geld verdient. Drüben tragen wir Pink. Den pinkfarbenen Blazer ziehe ich wieder an, sobald ich meinen ersten KI-Vortrag verkauft habe. Der hat nämlich schon mal gepasst! Hier dagegen wird sich ausgetobt. SanDis Kolumne ist mein kreatives Logbuch, kein Problem-Blog. Gejammert wird nicht. Hier wird Schönes produziert.
Mein Tipp für deinen ersten Besuch: Koch dir eine gute Tasse Tee. Oder Kaffee, aber der muss schwarz sein. Dann klick dich frei Schnauze von hier nach da und lass dich treiben. Wenn dich unterwegs etwas anspringt und du danach selbst loslegst, etwas machst, etwas umsetzt, etwas ausprobierst: Genau dafür schreibe ich.
>Zum Spielen
Finde die Paare!
Acht Motive aus der Kolumne, jedes doppelt versteckt. Wie viele Züge brauchst du?
Alle Paare gefunden!
Toll gemacht.
Der Sidekick
Wer hier gute Laune verbreitet
Sandrinscher ist mein Mini-Me: ein winziges, animiertes Figürchen mit Bootcut-Jeans, lackierten Fußnägeln und einem Kaffeebecher, den sie praktisch nie abstellt. Entstanden ist sie aus einem Zufall. In meiner KI-Community habe ich einen Prompt ausprobiert, einfach um zu sehen, was passiert. Herausgekommen ist eine kleine Person, die aussieht wie ich an richtig guten Tagen. Meine Freundin nennt mich seit Jahren Sandrinscher. Als die Kleine einen Namen brauchte, war die Sache klar.
Sandrinscher spricht nie. Sie macht einfach. Sie hüpft über Computertasten, tanzt vor Begeisterung durchs Wohnzimmer und handelt mit einer Möwe einen Waffel-Deal aus, als wäre das das Normalste der Welt. Niedlich ist sie nicht, weil sie niedlich aussieht: Die Kleine funktioniert über die Größenverhältnisse, ein winziges Figürchen in einer riesigen Welt, das vor nichts Angst hat. Jede neue Szene ist Handarbeit, ihr Gesicht darf sich dabei kein Stück verändern. So eine Figur habe ich mir seit 15 Jahren gewünscht. Jetzt ist sie da und verbreitet gute Laune, wo immer ich sie hinstelle. Als Nächstes setze ich sie an den Webstuhl. Mit Kaffeehalter, ganz klar.
Einen festen Job hat sie übrigens auch: Drüben auf sandra-dirks.de begrüßt sie die Leute im pinkfarbenen Blazer. Ganz offiziell, als Sidekick eingestellt. Die Sandalen behält sie trotzdem an.
Das Figürchen ist KI mit Handarbeit. Die Frau dahinter ist einfach echt.
Der Kolumnen-Film
Einmal mit Musik, bitte
Der Film von der Startseite — hier in der Fassung mit Musik. Ein Klick lädt den Player von YouTube.
Bald mit Musik auf YouTube
Das Kolumnenhaus
Wo die Geschichten wohnen
Bevor du fragst: Ja, das Haus in diesem Film kommt aus der KI. Wenn du beim Flug durchs Haus ganz genau hinguckst, findest du auch die kleinen Macken, die solche Bilder nun mal haben. Wir haben ewig daran gearbeitet, irgendwann hieß es: Das ist jetzt, was gerade geht. Im Grunde ist es sowieso ein Fantasiehaus. Eins, das meine Träume widerspiegelt.
Das Kolumnenhaus ist ein typisches Bäderhäuschen, wie sie im 19. Jahrhundert an der Ostsee gebaut wurden. Flagge auf dem Dach, kleine weiße Pforte, dahinter sofort der Strand. So einen Ort wollte ich haben: eine kleine Welt, in die ich mich zurückziehe, wenn ich eine Geschichte schreibe. Diese Kolumne kümmert sich um die schönen und die lustigen Dinge des Lebens. Solche Geschichten verdienen ein anständiges Zuhause.
In echt sitze ich beim Schreiben in Braunschweig. Hätten wir das auch geklärt. Am Schreibtisch, am Esszimmertisch, im Sessel oder auf der Terrasse, mit Blick auf meine berühmten 15 Quadratmeter Rasen. Mit Ostsee ist hier nichts, wir haben die Oker. Ganz hübsch angelegt, aber zum Baden nicht gedacht.
Die Ostsee ist für mich allerdings auch nicht zum Baden da. Füße reinpatschen, schnell wieder raus, danach lieber am Strand sitzen und aufs Meer gucken. Schwimmen? Gern, aber im eigenen Pool. Oder ich entdecke gleich mit dem Segelboot die Welt. Die Ostsee, das ist ein Traum.
Streng genommen habe ich sogar zwei Traumhäuser, für jede Sandra eins. Das zweite steht drüben bei der anderen Sandra: ein moderner Bungalow, fast nur aus Glas, damit man aus jedem Zimmer aufs Meer schauen kann. Außer aus Bad und Klo. Darauf verzichte ich, nur mal so. Beide Häuser stehen direkt am Strand, beide sind herrlich utopisch. Wie das Glashaus entstanden ist, liest du drüben im Beitrag Hätte ich gleich gefragt, hätte er's gleich richtig gemacht.
Hinter dem Kolumnenhaus steckt sowieso noch mehr, als hier reinpasst. Die ganze Geschichte erzähle ich irgendwann in einem eigenen Beitrag. Versprochen ist versprochen.

Und beruflich?
Die andere Sandra
Flipcharts, Workshops, Vorträge und alles Berufliche wohnen auf meiner anderen Website.
