Kleine Kunst aus dem Automaten: Der Kunstautomat in Braunschweig
Der Kunstautomat ist befüllt! Meine Webstückchen stecken jetzt drin, zusammen mit vielen kleinen Kunststückchen aus der Flow-Community.
Ich freu’ mich wie irre, meine eigenen Schachteln endlich in diesem Automaten zu sehen. Damit hätte ich überhaupt nie gerechnet, dass ich jemals so kleine Schachteln für diesen Kunstautomaten produzieren würde. Ich meine, Kunst, hey. Ich bin gar keine Künstlerin, oder vielleicht doch, tief in meinem Herzen, aber ich bin sehr überrascht und freue mich wie verrückt, dass ich dabei sein darf.
Noch mal fettes Danke an Roberta, dass das möglich war, jetzt einfach über diesen Workshop in Braunschweig. Ich bin gespannt, was mir vielleicht noch zukünftig so einfällt, aber ja, vielleicht bin ich ja Künstlerin, aber so ein wenig nur. 😉
Wo der Kunstautomat steht
Der Kunstautomat steht vor dem Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters. Neben dem Großen Haus mit der großen Bühne gibt es hier die kleineren Veranstaltungen, und das Haus ist deutlich moderner. Genau vor dem Eingang stand ursprünglich ein Zigarettenautomat. Seit etwas mehr als 20 Jahren ist er ein Kunstautomat, gepflegt von Roberta Bergmann.
Die Adresse: Magnitorwall 18, 38100 Braunschweig.
Mit der Adresse allein findest du ihn aber nicht so leicht. Der Platz vor dem Kleinen Haus ist groß, von hier geht es weiter zu den Schloss-Arkaden und zu verschiedenen Restaurants, und dagegen ist der Automat einfach viel zu klein. Also: Stell dich vor das Kleine Haus. Rechts neben dem großen Glas-Eingang steht der Kunstautomat, ein ehemaliger Zigarettenautomat voller Aufkleber.

Kleine Kunst in Schachteln
Im Automaten stecken Kunststückchen in Schachteln, gemacht von ganz unterschiedlichen Kunstschaffenden. Was drin ist, wechselt immer wieder: mal Aufkleber oder ein Anstecker, mal eine kleine Grafik, ein Gedicht oder ein Magnet. Eine Schachtel kostet derzeit 4,– €, der Automat nimmt 2-Euro- und 1-Euro-Münzen und 50 Cent.
Dazu gibt es den Wunderschacht mit dem Motto: „Lass dich überraschen!“
Im Wunderschacht werden die Schachteln aus den anderen Reihen gemischt und aufgefüllt. Du weißt also nicht, was dich dort erwartet. Schließlich verdecken die Schilder das, was gerade als Nächstes im Schacht liegt: zumindest die ein bis drei Schachteln, die sich hinter der Leiste mit den Schildern verbergen.


So sehen meine Schachteln aus
Wie die Webstückchen entstanden sind, habe ich im Beitrag über die gewebten Magnete für den Kunstautomaten erzählt. Es sind kleine gewebte Magnete aus Wollresten und Pappe, jeder ein Unikat. Die Schachteln sind weiß und tragen vorn den runden SanDis-Kolumne-Stempel.



Wo meine Webstückchen stecken
Zehn Schachteln habe ich abgegeben. Ende Oktober 2026 waren noch etwa sechs davon da. Auf den Fotos findest du sie in der fünften Reihe von links, eine steckt ganz unten in der sechsten. Je nachdem, was gezogen wird, rutschen sie weiter, und irgendwann sind sie alle weg. Dann ziehst du dir eben etwas anderes. Überraschungen hat der Automat immer.


Eine kleine Geschenkidee, nicht nur zu Weihnachten
Es lohnt sich, dort mal vorbeizuschauen und sich einfach inspirieren zu lassen. Kleine Kunst aus dem Automaten ziehen, ganz egal, ob sie von mir kommt oder von den anderen. Auf jeden Fall ist das eine nette kleine Geschenkidee, vielleicht auch ein Mitbringsel oder ein kleines Geschenk zu Weihnachten, je nachdem, was du dir dort aus dem Automaten ziehst.
Für mich ist der Kunstautomat einfach eine schöne Idee, kleine Kunst zu unterstützen.
Wenn du dir ein Webstückchen gezogen hast, freue ich mich über ein Foto bei Instagram. Verlinke dabei gern meinen Account @sandiskolumne. Mehr über die Webstückchen findest du hier in meinem Blogbeitrag.
Jetzt bin ich neugierig: Gibt es in deiner Stadt auch einen Kunstautomaten? Berichte mir gern unten in den Kommentaren davon und setze einen Link. Dann können auch andere Leser:innen weitere Kunstautomaten entdecken. Ich finde das eine wirklich coole Idee, und es ist auf jeden Fall viel gesünder als eine Zigarettenschachtel.

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